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    • Kieferorthopädie: Wie wirkt eine Zahnspange?

    • Kieferorthopädie: Wie wirkt eine Zahnspange?
    • Um die Wirkungsweisen einer Zahnspange genauer verstehen können, muss zunächst erklärt werden, wie ein Zahn im Knochen verankert ist.

      Physiologischerweise ist der Zahn nämlich nicht direkt fest mit dem Kieferknochen verwachsen, sondern über Haltefasern, auch Sharpey´sche Fasern genannt, im Knochen aufgehangen.

      Diese Haltekonstruktion ermöglicht es dem Zahn gleichzeitig fest und beweglich im Knochen zu stehen. Zusätzlich fungieren die Haltefasern in gewisser Weise auch als „Stoßdämpfer“. Die federnde Wirkung kann Kaukräfte zu einem gewissen Grad abfangen und so Zahn und Knochen vor höheren Krafteinwirkungen schützen. Auch ermöglicht diese  Form der „Verankerung“ kieferorthopädische Bewegungen.

      In einem gesunden Gebiss bleibt diese Form des Zahnhalteapparats ein Leben lang erhalten. Dadurch sind kieferorthopädische Maßnahmen auch noch später im Leben möglich.

      Grob zusammenfasst übt die Zahnspange Zug- und Druckkräfte auf die Zähne aus, um diese zu bewegen. Schaut man aber nun etwas genauer hin, haben diese Zug- und Druckkräfte unterschiedliche Auswirkungen auf den Zahnhalteapparat und damit auch auf den Knochen. Bei einer Zahnbewegung gibt es immer Fasern, die entweder zusammengedrückt oder gedehnt werden. Wirkt nun beispielsweise eine Zugkraft auf einen Zahn, so werden die Haltefasern auf der Zahnseite, in die gezogen wird, zusammengedrückt. In solchen Druckzonen wird  der Knochen nun geringgradig abgebaut. Gleichzeitig kommt es auf der gegenüberliegenden  Seite zu sogenannten Zugzonen. Hier werden die Haltefasern gedehnt und es kommt zur Knochenneubildung in diesem Bereich.

      In anderen Worten gefasst, wird in der Richtung, in die der Zahn bewegt wird, Knochen abgebaut und hinter ihm Knochen neu nachgebildet. Nach diesem Prinzip werden die Zähne nach und nach in die gewünschte Position geschoben.

      Zum Schutz des Zahnhalteapparats ist es besonders wichtig, mit geringer Kraft bzw. schwachem Druck zu arbeiten. Auch sollten für eine Zahnbewegung gleichmäßige Kräfte eingesetzt werden, um Schäden am Zahnhalteapparat zu vermeiden. Dafür muss die Zahnspange jedoch mit fortschreitender Behandlung regelmäßig „nachgestellt“ werden.

      Bei den festsitzenden Zahnspangen geschieht das „Nachstellen“ hauptsächlich über den Draht. Zu Beginn fängt man hier mit einem weicheren bzw. elastischeren Draht an, damit nicht von Anfang an eine zu große Kraft auf die Zähne einwirkt. Im Verlauf der Behandlung  werden dann immer stärkere Drahtbögen eingesetzt, die die Zähne in die gewünschte Position bringen.

      Bei Schienen (Alignern) hingegen sieht das ganze etwas anders aus. Hier geschieht das „Nachstellen“ über die einzelnen Schienen, die in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Hier ist jedoch die Mitarbeit von sehr großer Bedeutung, da eine Bewegung  nur bei ausreichend langer Tragedauer erfolgen kann.

      Damit nun das Behandlungsergebnis auch langfristig erhalten bleibt, ist es wichtig die Zähne nach einer Behandlung zu stabilisieren. Hierzu können entweder lose Zahnspangen oder feste Retainer eingesetzt werden, um die Zähne in ihrer Position zu fixieren. Der Retainer ist ein kleiner Draht, der auf die Rückseite der Schneidezähne geklebt wird. Bei weiteren Fragen rund um das Thema “Kieferorthopädie”, können Sie gerne bei unserem Newsbereich “ KFO Aktuell” auf unserer Homepage vorbeischauen.
    • Von: 16.11.2021 DGA | Quelle: Kieferorthopädie Dr. Höschel & Kollegen (openPR)
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  • Dr. Thomas Stachelhaus

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